Natusch Top Bewertet 2015 auf HolidayCheck

Synonym für Fisch? Natusch!

Bis in die Kreuzwort-Rätsel hat es Lutz Natusch noch nicht geschafft. Obwohl alle, die gerne guten Fisch essen, diesen Namen seit vielen Jahrzehnten kennen. Und das nicht nur in Norddeutschland. Auch in Bayern wissen alle Interessierten, wer “der Natusch” ist. Kommt der “Fischkopp” doch jedes Jahr zur Ayinger Fischwoche und füllt die Münchener Gazetten. Und so verwundert es nicht, dass jedes Jahr viele Liebhaber köstlicher Fischgerichte aus allen Landen nach Bremerhaven pilgern.

Sie finden sich ein im “Natusch”, das eigentlich “Natusch Fischereihafen-Restaurant” heißt, weil es sich eben dort befindet: Mitten im größten Fischereiverarbeitungsgebiet Deutschlands, im Herzen des Fischgeschäftes, Tür an Tür mit den Besten der Branche, Importeure und Verarbeiter wie Lübbert, Frosta, Flamingo, Frozen Fish, Deutsche See, um nur einige zu nennen. Und alle, auch die Lenker der großen Player auf dem Fischmarkt, suchen das gleiche: beste Fischqualität und überragende Zubereitung. Und eben genau dafür steht der Name Natusch.

Weil Frische oberstes Gebot für Natusch-Team ist, gibt es manchmal nicht alles, was auf der Karte steht. So ist das eben mit Qualität. Gibt es mal keinen Kutterfisch auf der Fischauktion, dann darf der Gast zwischen über zwanzig Alternativen wählen. Das Einzigartige an der Arbeit der renommierten Fischküche: Das Team um Küchenmeister Richard Apel und Sous Chef Dieter Kulow beherrscht die Klaviatur der internationalen Fischküche wie kein anderes in Deutschland.

So finden sich auf der Karte neben klassischen Norddeutschen Gerichten auch zahlreiche Anklänge an die asiatische, die skandinavische und die mediterrane Fischküche. Ein Beispiel sind die Filets vom Tiefsee-Rotbarsch "Indonesische Art" auf Currysauce mit Koriander, Gemüse aus dem Wok, Wasabipüree und Bali-Reis. Klassisch dagegen kommen die fangfrischen Kutter-Limande, gebraten in  feinen Gartenkräutern, dazu neue Kartoffeln und Gurken-Dillsalat oder die Nordsee-Seezunge in Petersilienbutter gebraten mit zerlassener Butter, neuen Küstenkartoffeln und Salaten vom Markt daher. Eine eher mediterrane Köstlichkeit sind die Scampi auf Oliven-Knoblauchcreme mit Ratatouille, Pesto und Kräuterbaguette.

Die Karte liest sich wie ein Gedicht und schnell wird klar, dass ein einziger Besuch nicht ausreicht, um die kulinarische Bandbreite im Natusch zu erfassen. Also vertagen wir uns für den Loup de mer, den Fjord-Lachs und den Sushi-Thunfisch auf das nächste Mal. Ebenso für die Weinkarte mit ausgewählten Tropfen aus aller Welt. Eine Alternative wäre noch: Man trifft sich mit Freunden einmal zum legendärem Smörgasbord bei Natusch - ein skandinavisches Buffet, das seinesgleichen sucht: heiße Suppe, Shrimps, Matjes, Schinken, Braten, Lachs, Krabben, Aal, Salate und vieles mehr, bieten unzählige Genüsse aus der Natusch Küche.

Das Spektrum der Gäste ist sehr breit. Sie kommen natürlich aus der Region, aber vor allem auch aus Bremen und Hamburg zum Fischessen in die Seestadt. Und kein Tourist, der etwas auf sich hält, passiert Bremerhaven, ohne im Natusch gespeist zu haben. Neben der herrlichen  Küche ist das Restaurant selbst durch seine im Jahrzehnten gewachsene Einrichtung zur Attraktion geworden. Aus echten Schiffen wurden Teile in das Gebäude verfrachtet und bieten ein einmaliges maritimes Bühnenbild für die kulinarischen Inszenierung des Fisches. Der LAUFPASS-Tipp: hingehen, Raum und Zeit vergessen und eine ordentliche Portion Natusch - oder sagte man dazu Fisch - genießen.

Quelle: Laufpass August 2007/Sommer

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